Die Geschichte der Elizabeth Eaton

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Die Geschichte der Elizabeth Eaton

Beitrag von Lizzy am Di Apr 22, 2014 5:57 am

Hey Leute! Also ich schreibe ja selbst sehr gerne und habe auch eine Fanfiction zu Divergent geschrieben. Sie ist noch nicht ausgereift, weil es erst die Schriftversion ist, deshalb nehmt mich bitte nicht zu hart dran, ja?
Also ich habe mir mehrere Charaktere dazuüberlegt und die Beschreibungen von denen fehlen halt noch ein bisschen, aber die kommen noch nach.

Es geht im großen und ganzen um die Elizabeth Eaton und das ist halt Tobias' Schwester, die auch zu den Dauntless geht, weshalb er sauer auf sie ist. Er vermutet nämlich, dass sie auch eine Unbestimmte ist und will halt einfach nicht, dass die anderen das herausfinden und sie sich deshalb in so viel Gefahr begibt.
Ansonsten habe ich noch drei Dauntless-Initianten hinzugefügt, nachdem über die nicht viel geschrieben wird, das werden dann auch ihre Freunde. Und dann gibt es noch zwei neue Menschen nämlich Daniel, der war Mitinitiant von Zeke und Tobias und seine Schwester Vicky, war Initiantin in dem Jahr vor Tris und Lizzy.
Ich gebe euch jetzt einfach mal den Anfang zum Lesen und wenn ihr noch Fragen habt oder weiterlesen wollt, könnt ihr euch an mich wenden. ;)Alles klar?

Lizzy:
Heute ist es so weit. Ich werde mich für eine der fünf Fraktionen entscheiden müssen und die Abnegation werden es bestimmt nicht. Ich möchte weg von meinem Vater, weg von diesem Haus und weg von all den Erinnerungen an meine Mutter und die Nächte, in denen Tobias misshandelt wurde.
Der Eignungstest von gestern gibt mir immernoch zu denken, da meine Ergebnisse nicht eindeutig waren. Eine Ferox –Tori – hat meinen Test durchgeführt und mir gesagt, ich soll niemandem erzählen, dass ich für alle fünf Fraktionen in Frage kommen würde.
Es liegt jetzt an mir, für wen ich mich entscheide und die ganze Nacht bin ich wach gelegen und habe mir Gedanken darüber gemacht.
Zu den Amity will ich nicht unbedingt, weil ich vielleicht vom Charakter zu ihnen passen würde, aber ich mag ihr System nicht und am Ackerbau beteilige ich mich zu hundert Prozent nicht.
Die Abnegation kommen nicht infrage, ich will alles hier vergessen. Meine gesamte Kindheit.
Ich habe gehört, dass man bei der Initiation von den Candor sehr viel über sich erzählen muss und darauf bin ich auch nicht scharf.
Mag sein, dass ich klug bin, aber die Erudite sind mir zu arrogant, als dass ich mich mit denen befassen würde.
Bleiben die Dauntless, die Mutigen, die Furchtlosen.
Mein älterer Bruder ist vor zwei Jahren zu ihnen gegangen, seither habe ich ihn nicht mehr gesehen und ich wüsste gerne wie es ihm geht, ob er jetzt glücklicher ist. Außerdem ist es die einzige Fraktion, die meinen Anforderungen entspricht.
Die Tür geht mit einem Quietschen auf und mein Vater steht in der Tür. »Es wird Zeit zu gehen oder wir kommen zu spät«, fordert er mich auf und ich gehorche. Mein Blick geht zu Boden während ich an ihm vorbeigehe.
Seit Tobias weggegangen ist habe ich meinem Dad nicht mehr in die Augen gesehen, nicht etwa, weil ich Angst habe, dass er auch mich schlagen würde, ich konnte nicht vergessen, was er meinem Bruder angetan hat. Wehren kann ich mich nicht gegen ihn, dafür ist er zu stark und zu groß für mich.
Im Gehen binde ich meine roten Lockenhaare noch zu einem Zopf zusammen und stolpere dabei fast die Treppe hinunter.
»Du solltest aufpassen, wohin du trittst!« ermahnt mich die scharfe Stimme meines Vaters und mein Herz beginnt zu rasen. Immer wenn ich ihn wütend mache, habe ich das Gefühl, dass er kurz davor ist, auch mich zu schlagen. Die letzten sechzehn Jahre hat er mich nicht angerührt, als nehme ich an, dass sich das auch heute nicht ändern wird. Es sei denn sobald ich mich entschieden habe.
Er wird sauer sein, genau wie bei Tobias damals, aber das sollte mir eigentlich egal sein. Noch eine Stunde und ich bin ihn für immer los, bis in alle Ewigkeit.

Nach der kurzen Busfahrt ins innere der Stadt erreichen wir den Ort, an dem ich gleich meine Entscheidung vor der ganzen Nation tätige. Will ich wirklich, dass alle sehen wofür ich mich entscheide? Ich, als die berühmte Tochter des Marcus Eaton?
Nein, ich will mich entscheiden und niemand soll dabei sein, aber das geht nicht.
Nach der jährlichen Ansprache von Jeanine Matthews werden alle neuen Initianten der Reihe nach aufgerufen. Sie beginnen von hinten, das heißt ich bin eine der letzten und muss am längsten warten.
Mein Vater setzt sich mit einem zufriedenen Lächeln zu den Abnegation. Er denkt ich entscheide mich sowieso für meine Geburtsfraktion, da hat er sich getäuscht.
Und dann höre ich meinen Namen: »Elizabeth Eaton.«
Die ganze Menge dreht sich zu mir um und hunderte von Augenpaaren sehen mich an. Ungelenkig wie ich bin setze ich einen Fuß vor den anderen und bewege mich langsam auf die Schalen zu. Jeder Schritt erfüllt mich mit neuer Lebensenergie, bald kann ich jemand anderes sein und nicht mehr die Tochter des Marcus Eaton. Nein, dann bin ich ich.
Ich schneide in meine Hand und lasse das Blut auf die heißen Kohlen tropfen. Das Zischen lässt mich an das Gesicht meines Vaters denken, wie er jetzt aussehen muss.
Hinter mir ertönt das Jubeln der Dauntless. Ich habe mich für sie entschieden und jetzt gibt es kein zurück mehr. Jetzt nicht mehr.
Nachdem auch die restlichen ihre Fraktionen gewählt haben, stehen die Dauntless auf und rennen über die Straßen. Außer mir ist noch eine von Abnegation gewechselt. Sie trägt ein langes graues Kleid und hat blonde Haare. Ich weiß, wer sie ist. Sie ist Beatrice Prior.
Ihr Vater arbeitet mit meinem zusammen und ich habe sie ein paar mal in unserem Viertel gesehen, sie hat mich wahrscheinlich schon oft gesehen.
Als ich sehe wie unbeholfen sie mit ihrem Kleid läuft, bin ich froh, dass ich eine Hose anhabe. Ich verabscheue Kleider über alles und in so etwas laufen zu müssen… nein, danke!
Wir erreichen die Gleise und ein Zug rollt heran auf den alle anderen aufspringen. Springen? Wer springt denn bitte auf einen fahrenden Zug? Aber was soll’s! Jetzt bin ich hier und auffallen soll ich laut Toris Warnung auch nicht. Was bleibt mir denn anderes übrig?
Ich laufe und schmeiße mich ein wenig ungeschickt in den ersten Waggon. Außer mir sitzt noch ein Junge da, der mich höhnisch angrinst.
»Na Stiff? War dir das noch nicht genug?« Er grinst. »Irgendwann müssen wir wieder abspringen und spätestens das überlebst du nicht mehr.«
Genervt springe ich auf und verlasse das Abteil, gehe in eines weiter hinten.
Im letzten angekommen treffe ich auf zwei Mädchen und zwei Jungen. Ich begrüße sie, alte Gewohnheit: »Hallo«
Einer der Jungs runzelt die Stirn und mustert mich von oben bis unten. »Elizabeth Eaton, stimmt’s? Dein Vater ist Marcus Eaton, oder?«
Ich hasse es wenn Leute mich erkennen, andererseits können sie auch nichts dafür. Ich nicke und dabei lasse ich es gut sein.
Nach einer Weile springen die Dauntless in den Waggons vor uns ab und landen auf einem Dach, das gut einen Meter entfernt ist. Ein Blick nach unten verrät mir, dass ich es besser bis da hinüber schaffen sollte, wenn mir an meinem Leben etwas liegt.
Ich nehme Anlauf und springe mit meiner ganzen Kraft ab.
Unter meinen Füßen knirscht Kies, als ich lande und dabei ins Wanken gerate. Ein netter Junge hält mich am Ellbogen fest bis ich wieder sicher stehe.
»Danke« Ich sehe ihn an.
Am anderen Ende des Daches steht ein junger Mann mit vielen Piercings im Gesicht und einer strengen Stimme: »Ich bin Eric, einer eurer Anführer. Ihr alle seid nun hier bei uns und habt es schon mal bis hierher geschafft. Jetzt steht euch die nächste Mutprobe bevor. Ihr springt da hinunter«
Er deutet auf das Ende des Daches. Alle haben sich um ihn geschart und ziehen kritisch die Augenbrauen hoch.
»Wer möchte anfangen?«
Komm schon! So schlimme kann das ja nicht sein! Sie werden uns wohl kaum umbringen, also wird dich da unten irgendetwas auffangen!
»Ich« Sage ich gleichzeitig mit einem Mädchen neben mir. Beatrice.
Unsere Blicke treffen sich und ich frage mich, wer jetzt zuerst springen muss. Eric kneift die Augen zusammen bevor er auf meine unausgesprochene Frage eingeht.
»Die beiden Stiff also? Na schön. Wenn ihr beide als erste springen wollt, dann macht das.«
Zusammen? Das irritiert mich ein kleines bisschen.
Gemeinsam klettern wir auf den Rand des Daches und sehen in die Tiefe. Ein tiefes, schwarzes Loch ragt in den Erdboden hinein. Da sollen wir also hinspringen?
Leise, sodass nur sie es hören kann, murmle ich: »Eins, zwei… drei«
Und wir fallen in die Tiefe. Unten fängt mich ein Netz auf und ich alle Anspannung weicht aus meinen Muskeln. Ich habe es überlebt und noch dazu als erste. An einer Seite zieht jemand das Netz nach unten und wir rutschen an den Rand.
Ich springe alleine hinunter, Beatrice wird hinuntergehoben von-
Meinem Bruder.
Wir starren uns einen Moment lang an, bevor er sich an Beatrice wendet: »Wie heißt du?«
Zwischen zwei Atemzügen antwortet sie ihm. »Tris«
Tris. Ein neuer Name. Wenn ich mir einen neuen Namen zulege, bin ich meine Vergangenheit wirklich los.
»Und du?« Er meint mich.
»Lizzy«
Es ist das erstbeste, was mir einfällt und es klingt mehr nach einem Dauntless Namen als Elizabeth.
Er zieht bei meinem Namen bei Augenbrauen nach oben und sein Blick trifft mich hart. Er will wahrscheinlich nicht, dass ich hier bin, aber das ist mir egal.

»Das hier ist eurer Schlafsaal, den ihr in den nächsten Wochen bewohnen werdet.« Erklärt Tobias –Four – uns nachdem wir die Grube, den Hauptversammlungsort gesehen haben und er sich als unser Ausbilder Four vorgestellt hat.
Auch er hat einen neuen Namen, Four.
Überall stehen Doppelstockbetten und ich setze mich auf das untere neben dem von Tris.
»Hi« sagt sie und lächelt mir leicht zu. »Ich bin Tris.«
»Lizzy, aber das weißt du wahrscheinlich schon.« murmle ich zurück.
Auf dem Bett über ihr sitzt das Mädchen aus dem Zug von vorhin, auch sie lächelt mich an.
»Ich heiße Christina, bin von den Candor gewechselt. Ihr seid beide von den Abnegation, oder?«
Kein Wunder, dass Christina eine Candor war. So wie sie gleich mit der Sache rausrückt…

Ich liege eine Weile auf meinem Bett und denke über die Geschehnisse nach bevor ich zum Abendessen gehe.
Der Saal ist voller Leute auf quadratischen Tischen mit je vier Stühlen. Ich hole mir ein Tablett mit Essen und suche mir einen Platz. Den ersten finde ich bei meinem Bruder und da setze ich mich bestimmt nicht hin, der zweite, den ich sehe, ist bei zwei Mädchen und dem Jungen, der mich de Absprung aus dem Zug geholfen hat.
»Ist da noch frei?« Ich deute mit dem Tablett auf den leeren Stuhl. Der Junge schüttelt den Kopf und zieht ihn für mich heraus.
»Nein, da ist frei. Kannst dich gerne hinsetzen!«
Dankend setze ich mich hin und stelle mich vor. »Hey, also ich bin-«
Ein Mädchen mit hübschen brunetten Haaren, das mir gegenüber sitzt, unterbricht mich: »Du bist Lizzy, eine der ersten Springerinnen. Du bist doch auch die Toschter von diesem… wie heißt er? Martin Eaton? Nein, nicht Martin… ich glaube…«
»Marcus Eaton.« Ich kann es nicht leiden, wenn Leute herumraten wie kleine Kinder.
Sie nickt. »Ja, genau der! Ich bin Avery, das sind Leeloo« Sie deutet auf das Mädchen neben sich. »und Lucius.«
»Schön, jetzt wo wir alle Formalitäten erfüllt haben« Leeloo versucht Jeanine Matthews nachzuahmen. »Können wir ja endlich fortfahren!«
Lucius rollt mit den Augen: »Rück schon raus.«
Sie müssen alle von den Dauntless Initianten sein, überlege ich, sonst wären sie im gleichen Schlafsaal wie ich.
Leeloo grinst ihn an. »Ich mein ja nur! Oh je….« Sie senkt ihre Stimme und den Kopf und sieht nervös zu dem freien Tisch neben uns.
Avery sieht über meine Schulter hinweg und flüstert: »Lucius, Lizzy, bloß nicht umdrehen! Sonst setzen sie sich-«
Sie nimmt ihre Gabel und stochert auf ihrem Toast herum. Eine unlogische Geste.
Ich bin kurz davor mich umzudrehen, als neben mir ein paar Tablette abgestellt werden. Auf dem Tisch neben uns und die fünf Milimeter Abstand machen das ganze auch nicht besser.
Lucius scheint sich als erster wieder zu fassen und begrüßt die vier Neuen.
»Hey Zeke, Lauren, Daniel. Hey Four.«
Four.
Das Wort brennt sich auf die Innenseite meiner Lieder und ich werfe einen flüchtigen Blick auf die Seite.
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Re: Die Geschichte der Elizabeth Eaton

Beitrag von Leeloo am Fr Apr 25, 2014 3:04 am

Du hast meinen Namen darin verwendet? Wieso erzählst du mir das nicht?
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Re: Die Geschichte der Elizabeth Eaton

Beitrag von Lizzy am Fr Apr 25, 2014 3:06 am

Weil die Geschichte noch nicht fertig ist, ich hätte es dir ja noch früh genug gesagt ♥
Aber sie kommt dir sowieso nicht ähnlich :p

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Re: Die Geschichte der Elizabeth Eaton

Beitrag von Sixth am So Okt 12, 2014 6:53 am

Also mir gefällt es gut. es ist spannend wie du deine eigene Idee mit in die des Buches einbindest. Ich für meinen Teil würde gern mehr davon lesen.
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