Cate und Melody

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Cate und Melody

Beitrag von Melody Nolan am So Aug 03, 2014 7:17 am

Nebenplay von Cate und Melody, welches im Zeitraum von Allegiant spielt
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Melody Nolan
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Re: Cate und Melody

Beitrag von Melody Nolan am So Aug 24, 2014 4:52 am

Es hatte sich Vieles verändert seitdem ich die Initiation bestanden hatte. Zwei Jahre war es nun her und vor kurzem hatte ich meinen 18. Geburtstag, doch das alles zählte momentan nicht mehr. Die Fraktionen, die wir mal kannten, gab es nicht mehr. Also, es gab sie schon noch, aber es war anders. Die Ken hatten sich immer mehr in die Sache mit den Seren verbissen, wollten unbedingt alles und jeden beherrschen, was sie nun versuchten umzusetzen. Das zeigte mal wieder, dass es stimmte, dass Wissen die Gier nach Macht ziemlich steigerte. Die wollten immer mehr und mehr. Früher hatten sie Tests an Unbestimmten durchgeführt oder auch insgesamt an Menschen. Dieses Serum hielt nie ewig, doch nun hatten sie eins, welches über einen unbestimmten Zeitraum anhielt. Dieser Zustand veränderte uns, unsere Fraktionen. Einige von den Ferox hatten sich nun den Ken angeschlossen, arbeiteten mit ihnen zusammen, so wie Eric. Andere waren den Ferox treu geblieben und halfen uns ein Gegenmittel zu finden. Das Leben war gefährlich geworden, besonders für Unbestimmte, denn die Ken machten Jagd auf uns und es war klar, was sie wollten. Sie wollten die Unbestimmten tot sehen, da sie uns nicht kontrollieren konnten, noch nicht. Auf deren aktuelles Serum reagierten die Unbestimmten nämlich nicht. Das machte uns stark und zu einer Gefahr für die Ken. Das wussten sie.
Als Four und ich letztens versucht hatten an Informationen zu kommen, hatten wir eine Ken auf gegabelt. Ich glaubte ihr Name sei Catherine. Sie war jedoch nicht die Einzige, die die Ferox-Ferox, zu denen ich gehörte sowie Four und Tori, gefangen hielten. Wir wollten sie zwingen uns zu helfen und ein Gegenmittel gegen das Serum herzustellen, denn die Ken forderten, dass die Anführer sich stellten. Das waren Four, Tori, Tris und ich, doch wir konnten uns nicht stellen, denn dann war jede Hilfe verloren. Die Ken ließen jeden Tag ein paar manipulierte Ferox in den Tod springen, wollten uns damit erpressen, doch wir durften nicht weich werde, allerdings fiel es mir ziemlich schwer zuzusehen, wie anderen wegen uns starben. Auf alle Fälle hatte ich nun die Aufgabe mit dieser Catherine zu reden. Ich hasste die Ken über alles und das war schon vor diesem Zustand so. Ich habe sie schon immer gehasst, weil ich wusste, dass sie irgendwann die Macht über alles haben wollten. Four hatte gesagt, dass ich Catherine verletzen sollte, um ans Ziel zu kommen und ihr drohen sollte, sie qualvoll umzubringen, denn sie würde sich nicht wehren könnten. Sie war eine Ken und somit schwach und wehrlos. Ich wusste aber nicht, ob ich das wirklich wollte, denn ich war nicht unbedingt der Typ, der andere Leute gerne quälte.
Four hatte mir vorhin ein Messer in die Hand gedrückt und gesagt, ich sollte mal mit Catherine reden, doch wahrscheinlich meinte er, dass ich sie mit dem Messer dazu bringen sollte zu reden. Ich hatte mich sofort auf den Weg gemacht, mich dann aber doch noch aufs Dach gesetzt und nachgedacht. Wie sollte ich mich ihr gegenüber verhalten? Sollte ich sie einfach bedrohen? Sollte ich auf Feroxart mit ihr reden oder auf meine Art? Lange hatte ich über die Fragen nachgedacht, doch nun rappelte ich mich auf und ging zu dem Zimmer von der Ken. Ich holte meinen Schlüssel heraus, nachdem ich meine Haare doch noch von dem Zopfgummi befreit hatte und schloss die Tür auf. Bevor ich mich auf den Weg hierher gemacht hatte, hatte ich noch etwas zu essen und zu trinken für sie geholt, denn ich wusste, dass sie nur sehr wenig von den anderen bekamen. Ich sollte mich selber für mein Verhalten ohrfeigen, naja egal. Die Tür ging auf und ich trat ein, schloss sie aber hinter mir wieder. Ich stellte das Essen auf den Tisch, welcher neben einem Bett und zwei Stühlen noch in dem Raum stand. Danach legte ich das Messer auf dem Tisch vor mir ab und setzte mich auf einen der Stühle. Wie fing ich nun an? Ich betrachtete die Person vor mir. Sie hatte spitze und arrogant wirkende Gesichtszüge, doch ihr Zopf sah ziemlich zerzaust aus ihre Klamotten waren dreckig. Sie war schon etwas länger hier und wir kümmerten uns nicht um die Wäsche von Gefangenen. Meine Finger spielten mit dem Messer vor mir und ich blickte Catherine an. Erstmal die Tatsachen klären. „Auch wenn ich deine Fraktion eigentlich nicht leiden kann, werde ich versuchen höflich zu sein, solange du dich mir gegenüber auch so verhältst“, meinte ich also als erstes. „Mein Name ist Mel und ich wurde von den anderen geschickt, um mit dir zu reden“, erklärte ich als nächstes und spielte provokant weiter mit dem Messer. „Wir brauchen deine Hilfe. Wir wollen ein Gegenmittel gegen das Serum der Ken herstellen und wir wissen, dass du uns helfen kannst.“ Machte das überhaupt Sinn? Ich meinte... die meisten Ken redeten doch eh nur mit Leuten, die genauso schlau waren wie sie oder schlauer. Egal, ich musste es versuchen, denn das war meine Aufgabe. „Du kannst dir sicher die Art vorstellen, wie Ferox miteinander reden, wenn sie etwas erreichen wollen, oder?“, fragte ich sie und sah ihr fest in die Augen. Ich hatte an Selbstbewusstsein gewonnen, sogar sehr, doch das half mir gerade nicht, denn die Ken waren eine meiner Ängste, die ich gerade ziemlich unterdrücken musste. Ich machte das hier auch nur, weil ich wusste, dass sie mir nichts tun konnte. Ich dachte nach und änderte nun doch meine Technik. „Die anderen würden dir jetzt den qualvollsten Tod androhen, den du dir vorstellen kannst. Zum Beispiel dich verbluten zu lassen oder verbrennen, besser noch ertrinken und glaube mir. Ich sehe es genauso, dass die Ken keinen schnellen Tod verdient haben, doch dein Tod würde uns nicht weiterbringen.“ Ich machte eine bedeutsame Pause. „Wenn du uns hilfst, dann werde ich persönlich dafür sorgen, dass dir niemand etwas antut. Das verspreche ich, aber wenn nicht, dann kann ich für nichts garantieren. Also? Was meinst du?“, fragte ich und sah sie an. Ich hatte das Messer weggesteckt, denn ich wollte es erst einmal auf die friedliche und ruhige Art versuchen, auch wenn ich dieser Frau am liebsten die Kehle aufschlitzen würde, weil sie vermutlich auch Schuld an der Jagd nach Unbestimmten hatte, doch Rache und Mordlust würden uns eher Rückschläge einhandeln las Erfolge und wir mussten voran kommen, damit nicht noch mehr unschuldige Ferox in den Tod sprangen.
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